Gefahrenstellen in der Naturwaldfläche – Wege- und Gewässerbaumaßnahmen noch nicht abgeschlossen

Eine der wichtigsten Aufgaben im Bereich der Naturwaldfläche sind ersteinrichtende Maßnahmen zur naturnahen Gewässerentwicklung. Dazu gehören u.a. die Umgestaltung von Wegedurchlässen und der Bau alternativer Gewässerübergänge (Furten). Deshalb wurden an zahlreichen Stellen in untergeordneten Wegen, die künftig nicht mehr unterhalten werden sollen, einfach nur die vorhandenen Verrohrungen entfernt und der Graben offen gelassen. Die Wege, die künftig zuwachsen sollen, wurden im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsverfahrens im Rahmen des Besucherlenkungskonzeptes Bienwald bereits im Pflege- und Entwicklungsplan dargestellt. Auf Grund der lang anhaltenden schlechten Witterung konnten die Arbeiten noch nicht wie geplant abgeschlossen werden. In Zusammenarbeit mit dem Forstamt Bienwald haben wir die Wege, die jetzt durch Gräben unterbrochen sind, an den Abzweigungen von den Hauptwegen mit einem rot-weißen Flatterband abgesperrt. An diesem Band hängt ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Achtung Gefahrenstelle! Dieser Weg ist nicht befahrbar – auch nicht mit dem Fahrrad!“ Die offenen Gräben werden direkt vor Ort mit Bäumen abgesichert. Diese Maßnahme ist allerdings noch nicht abgeschlossen.

Wie wir in den letzten Tagen feststellen mussten, haben unverständige Zeitgenossen an verschiedenen Stellen die vorhandenen Absperrungen sabotiert. Dadurch war nicht mehr zu erkennen, dass sich dort eine Absperrung befunden hatte, die auf eine Gefahrenstelle hingewiesen hat. Dadurch ist es auch schon zu einem Unfall gekommen, bei dem glücklicherweise keine Schäden entstanden sind.

Dieser Link führt zu einer Karte der Naturwaldfläche, aus der die gefahrlos nutzbaren und ausgeschilderten Wege ersichtlich sind. Neben den dargestellten Wegen gibt es weitere Wege in der Naturwaldfläche, die für die Holzabfuhr, Jagd oder aus anderen Gründen ebenfalls langfristig offen gehalten werden. Diese Wege werden aber teilweise nur einmal im Jahr gemulcht oder sind nicht alle ausgeschildert. In der Naturwaldfläche besteht, wie im Wirtschaftswald allgemeines Betretungsrecht für Jedermann. Beim Betreten der Naturwaldfläche, insbesondere beim Verlassen der Wege, sollte Ihnen jedoch klar sein, dass durch die Aufgabe der Bewirtschaftung ein höheres Risiko durch Totholz, umstürzende Bäume oder herabfallende Äste besteht.

Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter des Projektes gerne zur Verfügung (Telefonnummer 07275/6170990).